Wann ist die Sprunggelenksprothese bei OSG Arthrose wirklich geeignet?
Versteifungen (Arthrodesen) sind bei den meisten Patienten möglich: das Ergebnis hat mit Sicherheit die bekannten Nachteile - Störung des Gangbildes und Gefahr von Begleitarthrosen. Bei der Herstellung der Beweglichkeit im Alltag bei schmerzhaft eingeschränkter Beweglichkeit in Sprunggelenk haben Arthrodesen ihren unbestrittenen Platz.
Für viele Patienten ist es auf Grund der bekannten Nachteile der Versteifung vorteilhaft, die Möglichkeiten einer Sprunggelenksprothese vom Fuß- und Sprunggelenks- Spezialisten eingehend prüfen zu lassen, um eine qualifizierte Zweitmeinung zu erhalten. Patienten, die sich nach umfassender Untersuchung für eine Sprunggelenksprothese qualifiziert haben, haben gute Aussichten auf eine schmerzfreie Wiederherstellung des natürlichen Gangbildes.
- Patienten mit Sprunggelenksarthrose
- Patienten mit rheumatoider Polyarthritis
- Patienten ohne ausgeprägte oder mit wiederherstellbaren Achsenwabweichungen im Sprunggelenk
- Ausreichende Knochenreserven und Knochenstabilität
- Knochennekrosen bzw. "Knocheninfarkte" (Absterben des Knochens) verhindern Sprungelenksprothesen
- Osteoporose Patienten haben oft die nötige Knochenstabilität nicht
- Hohe körperlicher Belastung (Schwerarbeit) spricht für die Versteifung
- Hohes Körpergewicht (Adipositas) ist ungünstig für die Sprunggelenksprothese
- Raucher gefährden ihre Prothese durch Störung der Knochenheilung
- Raucher haben nach Operation eine erhöhte Komplikationsrate
- Infektionserkrankungen sprechen gegen eine Sprunggelenksprothese
- Neurologische Gefühlsstörungen in Fuß oder Bein senken den Erfolg der Rehabilitation
- Erkrankungen der Blutgefäße und schlechte Durchblutung des Beins
- Sehr schlechter Zustand der Haut erhöhnt das Infektionsrisiko nach Operation



