Diagnose: Wie wird der Orthopäde Ihre Achillessehne untersuchen?
Die Achillodynie stellt meistens keine Schwierigkeiten bei der Diagnose: Achillodynie ist eindeutig feststellbar. Mit folgenden Mitteln kann der Orthopäde den Zustand der Achillessehne genau feststellen und in ihren Verlauf erfassen:
- Die Achillodynie lässt sich sehr gut durch direkte körperliche Untersuchung der schmerzhaften Achillessehne feststellen. Bei der körperlichen Untersuchung schaut der Orthopäde vor allem auf die bei Achillodynie oft schmerzhaft verdickte Sehne. Des weiteren ist eine entzündliche Reizung des Sehnenansatzes an der Ferse ein wichtiges und eindeutiges Krankeitszeichen der Achillodynie. So kann oft auf eine apparative Untersuchung ganz verzichtet werden.
- Die übrigen Befunde ergeben sich durch direkte Befragung des Patienten (Anamnese). Der Orthopäde erkundigt sich dabei nach vorangegangenen Verletzungen im Fußgelenk

Was kann der Orthopäde bei einer Untersuchung der Achillessehne sehen?

Ultraschalluntersuchung der Achillessehne
Ist die Achillessehne oberhalb des Fersenspornes verdickt, kann jedoch eine Ultraschalluntersuchung die Verdickung der Achillessehne und elastizitätsmindernde Bindegewebseinlagerung als Folge der Entzündung genau zeigen: Ultraschall kann die Diagnose bestätigen und das Stadium der degenerativen Veränderung der Achillessehne besser eingrenzen.
Röntgenuntersuchung der Achillessehne und des Fersenknochens
Eine Röntgenuntersuchung kann zum Ausschluss einer knöchernen Verletzung des oberen Fersenspornes beitragen. Wenn ausgeschlossen ist, daß der Knochen verletzt ist, kann der Krankheitsprozess genau auf die Achillessehne eingegrenzt werden.
Kernspintomografie
Eine Kernspintomographische Untersuchung der Achillessehne, die Bindegewebe und Weichteile gut darstellt, kann zusätzlich die genaue Lage und Art von Teilrissen der Achillessehne feststellen.



