Unterstützung für Ihren Entscheidungsprozess zur Prothesenoperation finden Sie in Ihrem Umfeld
Wo finden Sie Unterstützung für Ihren Entscheidungsprozess zu Knieprothese oder Hüftprothese?

Eine wichtige Informationsquelle ist natürlich Ihr Orthopäde. Vor allem im Vorfeld von Prothesenoperationen nimmt sich ein Orthopäde Zeit. Ausführliche Beratung vor Prothesenoperationen ist üblich und notwendig: Sie sollten darauf bestehen. Diesen Weg müssen Sie mit einem Arzt gehen, der sich auf Ihre Fragen einläßt.
Der Inhalt der Gespräche ist vielfältig:
- die Prognose, die Sie ohne Prothese hätten
- die Zielvorstellungen der Prothesenoperation
- die Erwartungen für den Zustand und die Lebensmöglichkeiten nach der Operation
- Auch die in Ihrem Fall wichtigen medizinischen Vorteile und Nachteile unterschiedlicher Prothesentypen werden besprochen
Ziehen Sie sobald als möglich Ihre Angehörigen hinzu. Ihr Partner, Ihre erwachsenen Kinder oder gute Freunde sind ein notwendiges Unterstützungsnetzwerk. Diese Unterstützung reicht von der Verarbeitung der vielen Informationen um den chirurgischen Eingriff, bis hin zur gemeinsamen Gestaltung der Rehabilitation und Erholung nach der Prothesenoperation. Wenn Sie das in Ihrem Lebensumfeld besprechen, ist die Verarbeitung genauer und Ihr Verständnis besser. Das führt zu einer besseren Entscheidung. Bitten Sie den Arzt, eine vertraute Person zu den Untersuchungsterminen mitbringen zu dürfen. Ein vertrauter, loyaler Mensch hilft Ihnen bei der Verarbeitung aller Gesichtspunkte, die auf Sie einstürmen.
Nicht zuletzt sollten Sie Ihre Krankenversicherung konsultieren, um die Kostenübernahme für die folgenden Bereiche zu klären:
- Die möglichen Prothesentypen
- Die ärztliche Leistungen
- Leistungen und Behandlungen aus dem Rehabereich
- Besondere Leistungen wie Beinlängenbestimmung oder 3-D Wirbeläulenmessung nach Hüftoperation



